Finanzierung
Ein nicht sehr erfreuliches Thema:
Die gute Nachricht zuerst. Es gibt vereinzelt Möglichkeiten wie Stipendien oder Studienkredite, z.B. bei:
| Anbieter | Höhe | Voraussetzungen | Bemerkungen |
| Deutsche
Bildung: http://www.deutsche-bildung.de/ |
bis 30.000 EUR, in der Regel 36 Monate | Rückzahlungshöhe abhängig von späterem Einkommen, Auswahlverfahren | |
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Bildungsfonds: http://www.bildungsfonds.de/ |
bis 1.000 EUR pro Monat, Regelstudienzeit + 1 Semester |
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Rückzahlungshöhe abhängig von späterem Einkommen, Auswahlverfahren |
| Aufstiegsstipendium der
Bundesregierung: http://www.sbb-stipendien.de/aufstiegsstipendium.html |
670 EUR + 80 EUR pro Monat Büchergeld für Vollzeitstudium; 2.000 EUR pro Jahr für Teilzeitstudium |
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| Bildungskredit der EKK
Bank: http://www.ekk.de/privatkunden/finanzieren_sie_ihre/bildungskredit.html |
bis 500 EUR / Monat, bis 35.000 EUR, bis vier Semester rückzahlungsfreie Orientierungsphase | Bonität? | auch für berufsbegleitende Studien, kein Leistungsnachweis, aber Immatrikulationsbescheinigung jedes Semester verlangt |
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Wohngeld |
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muss nicht zurückgezahlt werden |
Der Rest bleibt uns leider schon von vorneherein verschlossen:
Bafög - Ausnahmen: Abitur auf dem zweiten
Bildungsweg, frühere Studienaufnahme verhindert z.B. durch
Schwangerschaft
Studentische Krankenversicherung - bleibt nur die
sog. "freiwillige" für ca. 140 EUR im Monat, genauer gesagt 14,9%
des Einkommens plus Pflegeversicherung, die man alleine tragen
muss, die 140 EUR sind der Mindestbeitrag, bei höherem Einkommen
zahlt man auch mehr
Meister-Bafög - geht nur für subakademische
Weiterbildungen wie Meister, Betriebswirte (IHK), staatlich
geprüfte Betriebswirte u.v.m.
Vergünstigungen wie günstiges Konto etc. geht
meist auch nur bis 30
Duales Studium
Es gibt inzwischen einige Studiengänge, die man dual, d.h. bei
einem Unternehmen studieren kann.
Vorteile:
- Man bekommt das ganze Jahr über Geld (aber nicht immer werden die Studiengebühren von den Firmen bezahlt).
- Man bekommt Praxiserfahrung.
- In manchen Modellen ist sogar eine Berufsausbildung mit einer IHK-Prüfung integriert.
Nachteile:
- Die Hochschule kann ein paar hundert km entfernt sein, so dass man einen zusätzlichen Wohnraum benötigt.
- Es ist nicht so hoch angesehen wie FH oder Uni, was sich bei einer Zulassung für einen Master zeigen kann und
- Studenten an Berufsakademien, die nicht als Hochschule anerkannt sind, können nicht in die studentische Krankenversicherung.
- Bei der DHBW Baden-Württemberg kann man einige Studiengänge als duales Studium belegen, d.h. drei Monate beim Praxispartner, drei Monate in der Hochschule. Während der ganzen Zeit bekommt man einen Lohn vom Praxispartner, der laut Foren zwischen 500 und 1000 EUR liegen kann. Ohne Praxispartner kann man ein solches Studium aber nicht belegen.
- Berufsakademien, z.B. in Hessen
- Privat-Hochschulen, z.B. die FOM
- das Bayrische Modell an FHs: Dauert 5 Jahre und beinhaltet eine Berufsausbildung und einen Bachelor
- sog. Kooperative Studiengänge, z.B. an der HTW Saarbrücken oder FH Darmstadt
