Susanne Dieter Schreib- und Büroservice
Digitale Diktate
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© 2011 Susanne Dieter Schreib- und Büroservice

Digitale Diktate

  1. Vorteile digitales vs. analoges Diktieren
  2. Spracherkennungs-Software
  3. Sprachaufnahme-Möglichkeiten
  4. Worauf Sie achten sollten bei der Auswahl eines Diktiergeräts
    1. Einsatzzweck
    2. Wichtige Funktionen, auf die Sie achten sollten
    3. Abspielgerät
  5. Datenübertragung


1. Vorteile digitales vs. analoges Diktieren:

  • Die Aufnahme-Qualität ist besser, und das Gerät unterliegt nicht wie Bänder einem Alterungsprozess. 
  • Es sind wesentlich längere Aufnahmen möglich, abhängig von der Speichergröße oft über 100 Stunden.
  • Sie können zu bestimmten Stellen springen, ohne spulen zu müssen.
  • Es entstehen keine Folgekosten durch Kassettenkäufe.
  • Sie müssen keine Kassetten mit sich herumtragen.
  • Sie können die Diktate im Computer archivieren statt sie zu löschen. (Qualitätssicherung).
  • Sie haben die Möglichkeit des Versendens der Dateien an das Home-Office oder an externe Dienstleister.
  • Ihre Schreibkräfte können effizienter arbeiten:
    • Sie können einzelnen Diktaten Prioritäten zuweisen.
    • Man kann direkt zu den eiligen Diktaten springen, ohne ein Band durchspulen und suchen zu müssen.
    • Die Länge der Diktate kann sofort erkannt werden (Planbarkeit).
    • Sie können weiterhin Microsoft Word oder ein anderes, gewohntes Programm benutzen.

2. Spracherkennungs-Software:
Für manche Anwendungsgebiete und bei einer begrenzten Zahl von Diktierenden lohnt sich auch die Anschaffung einer Spracherkennungssoftware, die das gesprochene Diktat sofort in Text umwandelt, den die Schreibkraft weiter bearbeiten kann. Diese muss aber auf die Stimme und die Aussprache des Diktierenden trainiert werden, so dass sie bei wechselnden Gesprächspartnern wie bei Interviews leider (noch?) nicht einsatzfähig ist. Für den medizinischen und juristischen Bereich existiert branchenspezifische Software, die viele Vokabeln bereits mitbringt.

3. Sprachaufnahme-Möglichkeiten:

  • Handy, Smartphone, MP3-Player
  • PC mit Mikrofon (spezielle Diktier-Software oder Windows-Audiorekorder)
  • Stationäres digitales Diktiergerät
  • Tragbares digitales Diktiergerät

4. Worauf Sie achten sollten bei der Auswahl eines digitalen Diktiergeräts:

Für  weiterführende Informationen siehe auch:
http://www.computeruniverse.net/kaufberatung/238-30000584/diktiergeraete.asp
http://www.diktiergeraete.info/FAQ.php

4.1. Einsatzzweck:

  1. Diktate
    1. mit einer begrenzten Zahl von Diktierenden wie in einer Arzt-Praxis oder einem Krankenhaus
    2. gleichartige oder unterschiedliche Themen (Möglichkeit des Einsatzes einer Spracherkennungs-Software?)
  2. Aufzeichnung von
    1. Interviews oder Gesprächsrunden
    2. Podcasts
    3. Radiobeiträgen
    4. Hörbüchern

4.2. Wichtige Funktionen, auf die Sie achten sollten:

  • PC-Anschluss-Möglichkeit
    • Am Besten per USB-Kabel, nicht mehr seriell
    • Welche Betriebssysteme werden unterstützt? 
  • Dateiformate:
    • unabhängige Formate wie mp3, wma, wav oder
    • herstellereigene Formate wie dss, dsspro  von Grundig, Olympus und Phillips
  • Die von analogen Diktiergeräten bekannten Möglichkeiten 
    • Spulen
    • Überschreiben
    • teilweises Löschen
  • Index-Funktion
  • Einfügen von Textpassagen
  • Fähigkeit, einzelnen Diktaten Prioritäten zuweisen zu können.
  • Größe des Speichers = Länge der Aufzeichnungs-Möglichkeiten
    • interner Speicher
    • aufrüstbar mit Speicherkarte?
  • Kopfhörer-Anschluss-Möglichkeit
  • Gutes Mikrofon (evtl. externes Richtmikrofon)
  • Stereo oder Mono?
    für Interviews, Gesprächsrunden, Podcasts, Radiobeiträge oder Hörbücher wird Stereo empfohlen
  • Haltbarkeit des Akkus /
    Netzgerät zum Anschluss an den Strom verfügbar?

4.3. Abspielgerät:

  • Ein günstiges Modell ist z.B. das Olympus AS 2400-Set.
  • Es beinhaltet:
    • Fußschalter zum Anschluss an den PC
    • USB-Kabel und serielles Kabel
    • Headset (= Kopfhörer)
    • Software
  • Kosten: ca. 150 EUR
  • Benötigtes Betriebssystem:
    • Windows XP oder
    • Windows Vista

5. Datenübertragung